Wohnungsmietverträge

In Wohnungsmietverträgen wird häuftig eine Quadratmeterzahl der Wohnfläche angegeben.
Bei Anmietung einer Wohnung ist dieser Punkt meistens unproblematisch.
Interessant wird die Wohnfläche im Rahmen von Mieterhöhungsverfahren oder Betriebskostenabrechnungen.

Häufig stellt sich dabei heraus, dass die Wohnfläche im Mietvertrag nicht richtig ermittelt wurde bzw. sie wird zumindest von den Mietern angezweifelt.


In der Regel bedarf es dann der Einholung eines Gutachtens zur Ermittlung der tatsächlichen Wohnungsgröße.

Es reicht dabei nicht, lediglich die Grundfläche zu vermessen. Vielmehr sind räumliche Besonderheiten wie zum Beispiel Schrägen besonders zu berücksichtigten.

Stellt sich sodann heraus, dass die tatsächliche Wohnfläche von der im Mietvertrag angegebenen um 10 % oder mehr abweicht, ergeben sich daraus erhebliche Konsequenzen.

Der Mieter kann dann nämlich die in den vergangenen Jahren zu viel gezahlte Miete vom Vermieter zurückverlangen. Das kann schnell in die Tausende gehen.

Es empfiehlt sich für Vermieter deshalb dringend bei Vermietung einer Wohnung die Quadratmeterzahl so genau wie möglich feststellen zu lassen um Unwägbarkeiten in der Zukunft auszuschließen.

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