Wollen Sie, dass eine Ihnen völlig fremde Person über Ihr Leben bestimmt?

Wenn Sie das nicht wollen, dann erteilen Sie einer Person Ihres Vertrauens eine Vorsorgevollmacht!

Auch in jungen Jahren kann es z.B. durch Unfall oder Krankheit dazu kommen, dass Sie nicht mehr selbständig handeln können oder Ihren eigenen Willen nicht mehr äußern können.


In einem solchen Fall geht eine Vielzahl von Menschen davon aus, dass der Ehepartner oder nahe Angehörige die notwendigen Entscheidungen treffen können bzw. müssen.

Unsere Rechtsordnung sieht aber eine solche Regelung nicht vor. In einem solchen Fall muss vielmehr das Vormundschaftsgericht einen Betreuer bestellen.Der nahe Angehörige oder der Ehepartner kann ohne eine Vorsorgevollmacht den Betroffenen nicht vertreten.

Mit einer Vorsorgevollmacht dagegen bevollmächtigt nach deutschem Recht eine Person eine andere Person, im Falle einer Notsituation alle oder bestimmte Aufgaben für den Vollmachtgeber zu
erledigen. Zielsetzung einer solchen Vorsorgevollmacht ist daher, dass eine, dem Vollmachtgeber vertraute Person, nach den Werten und dem mutmaßlichen Willen des Vollmachtgebers handelt.

Der Vorsorgevollmachtgeber bestimmt daher allein durch die Erstellung einer Vorsorgevollmacht, wer ihn in den Fällen von Handlungs- und / oder Äußerungsunfähigkeit vertreten soll.

Folge einer Vorsorgevollmacht ist weiter, dass eine Bestellung eines Betreuers durch das Vormundschaftsgericht verhindert wird.

Die Vormundschaftsgerichte dürfen nämlich in Zukunft keine Betreuungen mehr anordnen, bevor sie nicht geprüft haben, ob eine Vorsorgevollmacht vorliegt.

Wir beraten Sie gerne zu diesem für Sie so wichtigen Thema.

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