Sie sind Vermieter und Ihr Mieter zahlt die Miete nicht?

Sie sollten nicht länger als 2 Monatsmieten Rückstand zuwarten, um Ihren Zahlungsanspruch durchzusetzen, als auch eine Kündigung aus wichtigem Grund auszusprechen.


Ansonsten ist zu befürchten, dass weitere Mieten ausbleiben und der Zeitraum bis zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche sich unnötig verlängert.


Zieht Ihr Mieter nach Ausspruch der fristlosen Kündigung nicht aus, sollten Sie nicht zögern, die Räumungsklage einzureichen.

Ohne ein Räumungsurteil haben Sie ansonsten kein Recht, die Wohnung des Mieters wieder in Besitz zu nehmen.

Scheuen Sie sich auch nicht davor, aus einem solchen Räumungsurteil die Zwangsvollstreckung zu betreiben.

Es gibt eine relativ preiswerte und pragmatische Räumungsmöglichkeit, nämlich die sogenannte Berliner Räumung nach § 885 a ZPO.

Besonderheit dieser Räumung ist, dass lediglich der Mieter aus der Wohnung gesetzt wird und der Vermieter wieder in den Besitz der Wohnung gelangt.
Der Gerichtsvollzieher muss die Möbel nicht einlagern, wodurch erheblich geringere Kosten als bei einer üblichen Räumung entstehen.
Im Bereich des Amtsgerichts Bochum fordert der Gerichtsvollzieher hierfür eine Kostenvorschuss für Auslagen und Gebühren in Höhe von 500,00 €.

Dieser Betrag ist gut investiert, da ansonsten für jeden mweiteren Monat weitere Mieten ausfallen.

Als Anwältinnen mit dem Schwerpunkt Mietrecht sind wir Ihnen gern bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche behilflich.

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